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Chromatographie ist ein physikalisches Trennverfahren, um Stoffgemische in die Einzelbestandteile aufzutrennen. Die unterschiedliche Verteilung der Einzelstoffe zwischen zwei Phasen wird hierbei als Trennmechanismus ausgenutzt.

Im Wesentlichen wird in der Chromatographie die Verteilung zwischen einer flüssigen und einer gasförmigen (Gaschromatografie) oder einer festen und einer flüssigen Phase (Flüssigchromatografie) angewendet. Jedoch kommen auch Systeme wie gas/fest (Adsorptions-Gaschromatografie) oder flüssig/flüssig (Umkehrphasen-Chromatografie) zum Einsatz. Heute werden in der Gaschromatographie meistens sehr dünne Kapillaren (Kapillar-Gaschromatographie) als Träger der stationären Flüssigphase verwendet. Als Trägergas wird in der Gaschromatografie meistens Helium eingesetzt. Obwohl Wasserstoff bei der Gaschromatografie die besten Ergebnisse (in Bezug auf Auflösung und Geschwindigkeit) liefert findet dieses Trägergas auf Grund seiner Brennbarkeit nur begrenzt Einsatz.

Die flüssigen stationären Phasen in der Kapillar-Gaschromatographie sind hochviskose Polymere auf der Basis von Polysiloxanen oder Polyethylenglykole mit unterschiedlichen mittleren Molekulargewichten. Feste stationäre Phasen in der Gaschromatografie sind meistens Polymere, Kieselgele oder Aluminiumoxide, aber auch Kohlenstoff und Molekularsiebe finden Anwendung. Enantiomere können ebenfalls mittels Kapillar-Gaschromatographie getrennt werden. Chirale Verbindungen, die in die flüssige stationäre Phase eingebunden sind, wirken hierbei unterschiedlich selektiv auf die Enantiomere, wodurch ein Trenneffekt erzielt wird. Alle Phasen für die Kapillargaschromatografie finden Sie hier.

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