Restekprodukte beteiligt an Rosetta-Mission!

Do, 13. Nov. 2014

Comet 67P/Churyumov–Gerasimenko at less than 10 km from its surface. Photo Courtesy of ESA

Der Komet Churyumov-Gerasimenko aus weniger als 10 Kilometer Entfernung. 

Foto: ESA

1993 wird die Internationale Rosetta Mission genehmigt. In den darauf folgenden 21 Jahren werden geschätzte 1 Milliarde Euro investiert, um eine waghalsige Mission durchzuführen: Einen Komet mit einer Raumsonde (Rosetta) anzufliegen und einen Roboter (Philae) auf ihm abzusetzen und Bodenproben zu analysieren.

Am 31. März 2004 beginnt die Raumsonde Rosetta ihre Mission, um nach einer 10-jährigen Reise in die Laufbahn des Kometen zu gelangen.  Angetrieben und begleitet wird Rosetta von der Europäischen Trägerrakete Ariane 5. In der Vergangenheit kam es bereits 6 Mal zu kurzen Aufeinander Treffen mit Kometen. Aber dieses Mal ist es anders: Das Raumschiff wird parallel zum Kometen fliegen und den Landeroboter „Philae“  absetzen. Ausgestattet ist Philaemit 21 Systemen, in denen unter anderem  8 GC-Säulen parallel laufen.  Jedes Gerät ist bestückt mit einem Wärmeleitfähigkeits- Detektor (TCD). Teil dieses Massenstroms wird zu einem (TOF) Time-of-Flight Massenspektrometer weitergeleitet. Vier der 8 verwendeten Kapillartrennsäulen sind von Restek: Eine MXT®-UPLOT, eine MXT®-1701, eine MXT®-20 und eine MXT®-1.

Frühere Missionen zu Kometen haben gezeigt, dass auf derartigen Himmelskörpern auch komplexe organische Moleküle vorhanden sind, die Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel enthalten. Vielleicht können uns Kometen wie dieser Antworten zum Ursprung allen Lebens auf unserem Planeten liefern.

Am 12. November wird  Philaeauf dem Kometen landen. Die European Space Agency (ESA), in Darmstadt (Deutschland), ist live dabei um diese Mission zum Erfolg zu führen.

 

The pneumatic hardware for the 8 capillary columns. Photo Courtesy of Max Plank Institute for Solar Resarch, Katlenburg-Lindau, Germany.

Die Luftversorgung für die acht Kapillarsäulen an Bord der Philae.

Foto: Max-Planck-Institut für Solarforschung, Katlenburg-Lindau, Deutschland.

 

Quelle: 13. November 2014, 13:03 Uhr, Link: http://blog.restek.com/?p=13563